Renovierung der Villa doc in Grimma

Die 1904 durch den 1. Schuldirektor der Fürstenschule St. Augustin (später Landesschule) Professor Seifert erbaute Villa doc, diente zu DDR-Zeiten als Wohnhaus und stand seit 2003 leer. Dr. Hubertus von Below nahm sich gemeinsam mit seiner Frau Dorothea dem Kulturgut 2006 an und eröffnete bereits im November 2008 die heutige Villa doc.

Dank des besonders detailverliebten und feinfühligen Architekten Herrn Bode und einem engagierten und aufgeschlossenen Denkmalpflegers, der sich nicht nur offen für Ideen sondern dessen Hinweise auch in hohem Maße hilfreich für die Umsetzung waren, konnte die Villa doc getreu dem Motto Erhalt statt Erneuerung wieder in vergangenem Glanz erstrahlen. 

Es sind die “Kleinigkeiten”, wie die originale Deckenbemalung des Treppenhauses, die mühsam und kostenintensiv freigelegt wurde, ohne, dass eine Förderung zu diesem Zeitpunkt in Aussicht stand und auch später nur in Teilen erfolgte. Das risikoreiche Engagement zahlte sich jedoch letztlich aus.

Villa doc in Grimma
Kunst in der Villa doc in Grimma

Steffen Bielers Kunstwerk “Lichtblick” ist mehr als nur Dekoration. Gelebte Kunst, so würden die zahlreichen in der Augenarztpraxis Muldenblick behandelten Patienten ihr Erlebnis nach dem Behandlungserfolg nennen.

Heute verbindet die Villa doc mit ihrem Charme eines denkmalgeschützten, historischen Gebäudes und der Nutzung durch modernste, medizinische Praxen Historie und Moderne gleichermaßen.

In ihr gehen Fachärzte ihrer Berufung in der Heilung von Menschen nach und werden nicht selten mit ihren Publikationen über besonders seltene Fälle oder spezielle Syndrome in namhaften Journalen veröffentlicht.

Villa doc in Grimma